Das Modestudium

Schlagwörter: Mode 31 März, 2012

Meistens beginnt alles mit einer Bewerbungsmappe und meist ist für viele nach Abgabe dieser auch schon Schluss. Die Rede ist vom Modestudium, dem Traum vieler junger Bewerber. “Ich will Modedesign studieren” sagen viele, doch was genau verbirgt sich dahinter? Welche Studiengänge existieren? Welche Schulen bieten welche Ausbildung? Wie sieht das Auswahlverfahren aus? Alles Fragen, die bei einem so ausgefallenen Studiengang nicht ganz leicht zu beantworten sind.

Die Studienrichtungen im Bereich Mode sind vor allem Bekleidungs- und Textiltechnik, Modedesign – der beliebteste Studiengang, Modejournalismus und Modemanagement / Textilmanagement. So unterschiedlich wie die Studienrichtungen, so verhält es sich auch mit den Bewerbungsanforderungen. Eine Mappe mit Arbeitsproben ist für diejenigen Pflicht, die Modedesign studieren wollen. Hier sind die Erwartungen an die Bewerber besonders hoch. Es ist das Gesamtkonzept, das zählt und dazu gehört handwerkliches und künstlerisches Talent genauso wie das ehrliche Interesse an den Dingen und der persönliche Bezug in der Arbeit. Bei einer Bewerberdichte, die die Anzahl der freien Studienplätze um das Zehnfache übersteigt, ist es nicht selbstverständlich herausgepickt zu werden. Wenn das dennoch geschafft ist, wartet noch ein mehrtägiger Eignungstest mit schriftlichen Tests, Einzelgesprächen, Farb- und Gestaltungsaufgaben.

Wiederum andere Zulassungen gibt es in den übrigen Studiengängen: Der NC ist, wenn überhaupt, für Mode- und Textilmanagement ausschlaggebend und liegt bei 2,6. An machen Hochschulen gibt es weitere Anforderungen. Studium und Ausbildung im Bereich Mode. Gute Informationen liefert hierzu www.mode-studieren.de. Die Ausbildung ist, nach Aussage vieler Studierenden selbst, sehr zeitintensiv. Deshalb ist ein starker Wille, Ehrgeiz und Leidenschaft ebenso wichtig wie das künstlerische Potential. Für Modedesigner stellt die Bekleidungsindustrie den größten Arbeitgeber dar. Aber auch bei Film, Oper, Theater und Werbung gibt es Arbeitsplätze. Je nachdem für welche Studienauslegung man sich entschieden hat, finden sich, neben Modehäusern und Designern, Jobs in Werbeagenturen, Modezeitschriften, bei Zulieferern und Unternehmensberatungen. Die Einschätzungen über die Berufsaussichten der Absolventen schwanken zwischen, dennoch gibt es eine hohe Vermittlungsquote.

Kommentare sind deaktiviert.

Weitere interessante News:


Wordpress Themes by Mobile Themes / Jim / Übersetzt ins Deutsche von Pascal Senn